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Extra aus ECK //Mit Green Screen immer im Film

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Liebe Leserinnen und Leser,
in Eckernförde ist Green Screen, das internationale Naturfilm-Festival, das beherrschende Thema in dieser Woche. Kino gucken, fast wie vor Corona - das geht schon wieder. Mit Abstand sitzt man in der Stadthalle, im Carls und in der St.-Nicolai-Kirche prima und entspannt. Die 3G-Regel muss eingehalten werden. Und weil dank der Landesbestimmungen nun mehr Gästen pro Vorführung eingelassen werden dürfen, gibt es sogar noch Karten. Für das Strandkino am Freitag muss man sich nicht einmal anmelden.
Das Festival ist viel mehr als Kino mit preiswürdigen Filmen über die unfassbare Vielfalt der Natur und die negativen Auswirkungen von Klimawandel, Zersiedlung, Raubbau. Die Eckernförder Gespräche, Teil des Events, kreisen am Dienstag um die Zusammenhänge von Agrarstruktur, ökologische Landwirtschaft und Verbraucherverhalten. Mit auf dem hochkarätig besetzen Podium ist diesmal jemand aus dem Dänischen Wohld: Sabine Mues aus Noer. Sie ist Betriebsleiterin auf dem Öko-Versuchsgut Lindhof der Kieler Uni und eine absolute Praktikerin.
Apropos Region: Politisch geht es jetzt sehr munter zu in den Gemeinden. Bis zu fünf kommunalpolitische Sitzungen pro Abend erschließt sich beim Blick in die Amtsblätter. Das ist diese wie nächste Woche nicht anders. Unmöglich, das alles zu verfolgen - auch für uns. Wir werden bei einigen Themen nachhaken, die in den Gemeinden des Dänischen Wohlds Neuerungen bringen. Nicht zu vergessen: Alle Bürger sind eingeladen, jede Sitzung mit Themen, die sie betreffen, live zu verfolgen. Schaut dann aber man in die Sitzungssäle, möchte man meinen, niemand wüsste davon. Oder interessiert etwa nicht, was die von der Basis gewählte Kommunalpolitik entscheidet? Wenn dann beispielsweise die Abwassergebühren steigen müssen, ist der Aufschrei groß. Warum das so ist, hätte man vorher erfahren können…
Auch auf Kreisebene geht es diese Woche um ein Thema, das lokal stark berührt. Der Regionalentwicklungsausschuss Rendsburg-Eckernförde beschäftigt sich am Donnerstag mit der Zukunft der Mobilität im Kreis. Die Politiker wollen unter anderem über den Nahverkehr, den Einsatz von Wasserstoffbussen und das Bildungsticket sprechen. Außerdem soll ein sogenanntes Wohnraumentwicklungskonzept vorgestellt werden, dessen Inhalt sich an die verantwortlichen Politiker in Städten und Dörfern im Kreis Rendsburg-Eckernförde richtet. Denn auch für den Kreis haben die Autoren festgestellt: Für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen wird es immer schwieriger, an bezahlbaren Wohnraum zu kommen. Welche Schlüsse die Politik für die Zukunft daraus zieht, wird sich zeigen. 
 
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Bleiben Sie gesund und erfreuen sich am Spätsommerwetter, das die Meteorologen uns versprechen.
Ihre
Cornelia Müller
Lokalreporterin Eckernförde
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